Der Consumer Research Award wurde von Marketagent und dem Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt ins Leben gerufen, um Markt- und Meinungsforschung für jedermann zugänglich zu machen, innovative Forschungsfragen vor den Vorhang zu holen und junge Talente in der Konsumentenforschung zu fördern. Im zweiten Jahr zeigte sich eine starke Resonanz: Die Zahl der Einreichungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Der Preis wurde im Rahmen der StartUp Night verliehen.
Die StartUp Night bot Einblicke in aktuelle Entwicklungen rund um Unternehmertum, Marktforschung und datenbasierte Entscheidungen. In seiner Keynote sprach Thomas Schwabl (Marketagent) über die Bedeutung fundierter Konsumentenforschung für Innovationen. Anschließend diskutierten Vera Amtmann, Julia Krall, Roman Öfferlbauer und Schwabl unter dem Titel „Bauchgefühl reicht nicht – oder doch?“ über das Zusammenspiel von Daten, Erfahrung und Intuition bei unternehmerischen Entscheidungen.
Neue Perspektiven auf Konsumentenverhalten
Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch der Consumer Research Award vergeben. Ausgezeichnet werden Studien, die mit innovativen Forschungsansätzen zentrale Fragen rund um Konsumentinnen- und Konsumentenverhalten untersuchen.
Den dritten Platz erreichten Thomas Kalischko und Michael Hollaus mit ihrer Studie „Trust the Answer – Vertrauen in KI-Suchergebnisse und Online-Kaufentscheidungen“. Sie analysiert, welche Eigenschaften generativer KI-Antworten Vertrauen fördern und wie sich dieses auf Kaufentscheidungen im Internet auswirkt.
Auf Platz zwei landete Karolina Suder vom öbv – Österreichischer Bundesverlag mit der Studie „KI im Schulalltag – Bedrohung oder unterstützender Partner?“. Die Arbeit beleuchtet, wie Lehrkräfte in Österreich den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht einschätzen.
Den ersten Platz beim Consumer Research Award sicherten sich Tobias Sattler und Maximilian Neudörfer. Ihre Studie „Von Dr. Google zu Dr. GPT? – KI, Cyberchondrie und Health Anxiety“ untersucht, welche Auswirkungen KI-basierte Selbstdiagnosetools auf Gesundheitsängste in der österreichischen Bevölkerung haben.
„Die StartUp Night und der Consumer Research Award bringen Unternehmertum, Forschung und Ausbildung auf besondere Weise zusammen. Wenn Studierende, Unternehmen sowie Expertinnen und Experten gemeinsam über Ideen, Daten und Konsumentenverhalten diskutieren, entstehen neue Perspektiven für Innovation und Gründung. Mich freut es sehr zu sehen, mit welchem Engagement sich so viele Beteiligte in diesen Austausch einbringen“, betont Violeta Kaličanin, Geschäftsführerin der FHWN.







