An der Umfrage für das zweite Quartal 2026 nahmen 164 Organisationen aus der europäischen Marktforschungsbranche teil. Trotz teilweise geringer Stichprobengrößen in einzelnen Ländern und leicht variierender Fragen bieten die Ergebnisse im Vergleich zu früheren Wellen einen guten Indikator für die Entwicklung der Branche.
Wichtigste Ergebnisse im Überblick:
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Teilnehmende Länder: Die Daten stammen aus 11 Ländern (Österreich, Bulgarien, Deutschland, Griechenland, Irland, Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, Großbritannien und erstmals die Ukraine). Die Ergebnisse für Bulgarien und Irland (jeweils weniger als 5 Antworten) sowie für die Niederlande (5 Antworten, deutlich weniger als in den Vorjahren) sind aufgrund der geringen Basis nur als Richtwerte zu betrachten.
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Eigene Umsatzserwartungen der Unternehmen:
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Die Mehrheit der Unternehmen blickt zuversichtlich auf das kommende Jahr und erwartet steigende oder gleichbleibende eigene Umsätze.
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Unter den Ländern mit soliderer Datenbasis ist Norwegen am optimistischsten (67 % erwarten höhere Umsätze), gefolgt von Großbritannien (59 %) sowie Griechenland und Portugal (je 50 %).
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Mit Ausnahme von Bulgarien und der Ukraine (jeweils ausgeglichen/Null) sowie Deutschland (-20) und den Niederlanden (-40) verzeichneten alle Länder einen positiven Netto-Saldo bei den Umsatzerwartungen.
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Europaweiter Vergleich: 49 % der Befragten glauben, dass ihre eigenen Umsätze im nächsten Jahr steigen werden (ein Zuwachs im Vergleich zu 41 % in Q4 2025 und 43 % in Q2 2025).
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Erwartungen für die gesamte Forschungsbranche:
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Der Blick auf die Branche als Ganzes ist deutlich verhaltener. In Bulgarien, Österreich, Deutschland und den Niederlanden erwartet die Mehrheit der Unternehmen sinkende Branchenumsätze.
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Ein mehrheitliches Branchenwachstum wird nur in Irland (67 %, geringe Datenbasis) erwartet. In den meisten anderen Ländern (Griechenland, Norwegen, Portugal, Spanien, Großbritannien und Ukraine) rechnet die Mehrheit mit einer Stagnation (gleichbleibende Entwicklung).
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Europaweiter Trend für die Branche: Es gibt eine leichte Verbesserung bei den Wachstumserwartungen für die Gesamtbranche. 18 % der Organisationen erwarten steigende Branchenumsätze (ein Plus gegenüber 13 % in Q4 2025 und 16 % in Q2 2025). Die Mehrheit (45 %) erwartet eine gleichbleibende Entwicklung, während 33 % mit rückläufigen Branchenumsätzen rechnen (eine Verbesserung im Vergleich zu 41 % in Q4 2025).
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Fazit: Die Erwartungen in Europa sind gemischt, wobei einige Länder im Vergleich zu früheren Umfragen deutlich pessimistischer gestimmt sind. Generell ist der Optimismus bezüglich der Umsatzentwicklung des eigenen Unternehmens merklich höher als der Blick auf die Entwicklung der Forschungsbranche als Ganzes.







