Speziell auch die sozialen Medien gewinnen im Wahlkampf mehr und mehr an Bedeutung!

Dabei nutzte vor allem Pamela Rendi-Wagner in den vergangenen Monaten Facebook & Co, um ihre Fans zu mobilisieren, wie der Vortrag von Markus Zimmer, Geschäftsführer von BuzzValue, zeigt. Die Bundesparteivorsitzende der SPÖ hat in den vergangenen Monaten bewiesen, dass sich der aktive Einsatz der sozialen Medien bezahlt macht, kann seit Anfang Juni insgesamt knapp 2 Mio. Reaktionen, Shares und Kommentare auf ihren Social Media-Kanälen generieren.

Sebastian Kurz (ÖVP) war im Vergleich weniger aktiv, erreicht dank seiner großen Fanbase jedoch trotzdem 1,3 Mio. Fan-Interaktionen. „Insgesamt kann Rendi-Wagner im Social Media-Wahlkampf am stärksten mobilisieren, wie sich dies auf das Wahlergebnis auswirkt, wird sich am Sonntag herausstellen„, erklärt Zimmer. Nicht nur bei den Fan-Interaktionen kann Rendi-Wagner ihren Spitzenplatz behaupten, auch bei den Werbeausgaben auf Facebook liegt sie seit Juni deutlich in Front. Um ihre Reichweite zu steigern, investiert die Bundesparteivorsitzende der SPÖ insgesamt € 256.600 für Facebook-Werbung. „Aber auch die anderen Parteivorsitzenden haben speziell in den letzten Wochen der Wahl ihre Social Media-Budgets massiv erhöht„, ergänzt Zimmer.

Vor allem Norbert Hofer (€ 115.700) als auch Sebastian Kurz (€ 101.400) haben die Werbeausgaben auf Facebook deutlich gesteigert. Inhaltlich legen die SpitzenkandidatInnen ihre Schwerpunkte im Social Web auf den Wahlkampf selbst, inhaltliche Themen und Konzepte stehen im Vergleich nur wenig im Vordergrund. „Besonders auffällig ist, dass viele der SpitzenkandidatInnen den inhaltlichen Schwerpunkt nicht auf konkrete Themen wie Umwelt oder Migration legen, sondern vielmehr den Wahlkampf sowie den politischen Wettbewerber in den Vordergrund rücken„, betont der BuzzValue-Experte.

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