11.09.2017 – Es war sicherlich das Highlight unter den Marktforschungskongressen 2017: Chefredakteurin Sabine Hedewig-Mohr (planung & analyse) rief in Frankfurt zum alljährlichen Treffen der deutschen Marktforschungsbranche unter dem Motto „Joy of Research“ auf. Dieser Veranstaltungstitel klingt zwar breit, es gelang jedoch mit den Vorträgen alle derzeit aktuellen Themen abzuhandeln, die die Branche momentan beschäftigen.

Unterschiedliche Vortragsformate (Präsentationen, Podiumsdiskussionen, Workshops) führten dazu, dass während des Kongresses keine Langeweile aufkam. Besonders hervorzuheben waren die 10minütigen Kurzpräsentationen deutscher Marktforschungs-Startups. Diese Jungunternehmer zeigten eindrucksvoll auf, dass innovative Ideen auch in unserer Branche erfolgreich umgesetzt werden können.

Österreich war unter den Vortragenden durch Prof. Helene Karmasin vertreten, die mit ihrem  Eingangsreferat unter dem Titel „Don´t make me think“ ihren Forschungsansatz basierend auf Behavioural Economics präsentierte.

Der weitere Themenbogen reichte von digitaler Transformation in der Marktforschung, über Anwendung künstlicher Intelligenz und Virtual Reality bis hin zu klassischen Mafo-Themen wie Konsumentenforschung im Lebensmitteleinzelhandel. Den Abschluss bildete ein Referat von Michael Schütz und Monika Heimann (INNCH) über Kreativitätstechniken unter dem Titel „Der Geistesblitz und wie er in die Welt kommt“. Alle Präsentationen und Vorträge überzeugten mit hohem Niveau und Neuigkeitsgrad.

Prämiert wurden auch heuer „Newscomer in der Marktforschung 2017“. Die Firma Methoda (vertreten durch dessen Geschäftsführer Stefan Bures) konnte dabei die Expertenjury von seiner Geschäftsidee überzeugen. Methoda analysiert Daten von Amazon und anderen Online-Händlern, um Produktumsätze, Marktanteile und Preise zu prognostizieren.

Alles in allem war insights 2017 ein ausgesprochen empfehlenswertes Event, das im heurigen Jahr leider nur eine begrenzte Anzahl an österreichischen Besuchern zählen konnte.

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